Babyschwimmen

Beim Babyschwimmen stehen die Wassergewöhnung und das freudvolle Erleben des nassen Mediums an erster Stelle.

Zusammen mit je einer Begleitperson dürfen die kleinen Kursteilnehmer*innen erleben, wie sich die verschiedenen physikalischen Eigenschaften des Wassers auf den Körper auswirken. Auftrieb, hydrostatischer Druck, Temperatur, Strömungswiderstand und Viskosität bedingen, dass der Körper sich so ganz anders verhält, als an Land.

Die Wahrnehmung dessen, die zunehmende Aktivität im Wasser, das schrittweise Erlernen der Atemkontrolle und die zunehmende Entspanntheit, wenn Wasser spritzt, über den Körper fließt und auch das Gesicht berührt, macht Babys in Kürze zu echten Wasser-Profis. Die erfahrene Selbstwirksamkeit der Kinder, die im Wasser oft schon viel früher möglich ist als an Land, macht sie zufrieden. Alltägliche Dinge wie Haarewaschen, Duschen und Baden sind bei gut wassergewöhnten Kindern meist ein Kinderspiel.

Je älter und mobiler die Babys werden, umso mehr steht das Schwimmbad als spezieller Spielplatz im Vordergrund. Mit reichlich vielseitig einsetzbaren Materialien werden „Bewegungsbaustellen“ kreiert, es wird gespritzt, gekrabbelt, geklettert, getaucht, geglitten, gehüpft, gesungen und der Bewegungsradius permanent erweitert. Die Kurse sind abwechslungsreich und sollen allen Teilnehmern Freude machen.

Die Erwachsenen im Kurs bekommen sichere, fördernde Griffe an die Hand, klären aufkommende Fragen, sprechen über eventuelle Gefahren in Bezug auf das Medium Wasser und lernen, ihr Kind optimal zu unterstützen. Durch die intensive Zeit gemeinsam wird die Bindung gestärkt und Eltern lernen, ihr Kind und seine Bedürfnisse in jeder Situation „zu lesen“ und entsprechend darauf einzugehen.

Es werden Vorteile und Grenzen von verschiedenen Auftriebskörpern erfahren und deren sinnvoller Einsatz erlernt (Spoiler an dieser Stelle: sie sind niemals als Lebensretter geeignet, sondern nur als Unterstützung bestimmter Bewegungsabläufe und Entwicklungsschritte sinnvoll) .

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